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S c h m e r z
Neue Erkenntnisse:
Mikronährstoffmedizin bei Schmerz
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Ein akuter Schmerz hat eine wichtige
biologische Funktion, da er ein Warnsignal für eine körperliche
Störung ist. Nach Beseitigung der Ursachen kommt es zu einem raschen
Abklingen. Bei chronischen Schmerzen besteht keine eindeutige
Korrelation mehr zwischen der Schmerzintensität und dem Ausmaß einer
Gewebeschädigung. Es ist sogar möglich, dass keine sichere
organische Ursache |
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| Bild: Benjamin Thorn,
pixelio.de |
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erkennbar ist. Der Schmerz hat sich zu
einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. Nach einer Umfrage
der Apotheken-Umschau 2011 leidet jeder achte (13,3 Prozent) unter
dauerhaften oder immer wiederkehrenden Schmerzen, die sechs Monate
oder länger bestehen. Am häufigsten hierbei sind Rückenschmerzen,
gefolgt von Kniebeschwerden und Schmerzen im Schulter-Nackenbreich.
Häufige Ursachen von Schmerzen sind Arthrosen, rheumatoide
Arthritis, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Tumorerkrankungen, Fibromyalgie, Neuralgien, Multiple Sklerose und
vieles mehr.
Bei der Behandlung chronischer Schmerzen steht natürlich eine
sachgerechte Analgetika-Therapie im Vordergrund; zu den ergänzenden
Maßnahmen gehört auch eine Therapie mit Mikronährstoffen.
Mikronährstoffe können z.B. die Entzündungsaktivität vermindern,
wodurch Schmerzmittel eingespart werden können, B-Vitamine sind bei
vielen neuropathischen Schmerzen von Nutzen. In den letzten zwei bis
drei Jahren sind über die Zusammenhänge „Schmerz und
Mikronährstoffe“ wieder verschiedene Fachartikel mit interessanten
Feststellungen und Ergebnissen publiziert worden...weiter |
A m i n o s ä u r e
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Aminosäuren in der
Orthomolekularen Medizin
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Zu den Mikronährstoffen gehören neben
den Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren auch
die Aminosäuren. Aminosäuren sind nicht nur Proteinbausteine,
sondern haben darüber hinaus verschiedene weitere Funktionen, z.B.
sind sie Ausgangssubstanz für die Bildung wichtiger
Stoffwechselprodukte wie Glutathion, Kreatin, Carnitin, Kollagene
etc.
Einige Aminosäuren wie z.B.
Glutaminsäure und Glycin sind Neurotransmitter im ZNS, andere wie
Tryptophan und Tyrosin sind Vorstufen für die
Neurotransmitterbildung. Eine gute oder schlechteVersorgung mit
diesen Aminosäuren kann |
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Bild: Archiv |
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deshalb die
psychische Befindlichkeit und auch die Hirnleistungsfähigkeit
beeinflussen. Aminosäuren wirken auch als Regulatormoleküle im
Stoffwechsel - so ist die verzweigtkettige Aminosäure Leucin ein
wichtiger anaboler Signalgeber für die Proteinsynthese. Deshalb
werden die verzweigtkettigen Aminosäuren, zu denen Isoleucin, Leucin
und Valin gehören, gerne zur Verbesserung des Muskelstoffwechsels
beim Sport eingesetzt. Auch für die Erholungsphase nach Operationen
können die verzweigtkettigen Aminosäuren von Nutzen sein...weiter |
S t u d i e n
Antioxidantienstatus bei ADHS
Wissenschaftler der Ain Shams University untersuchten
verschiedene Parameter des oxidativen Stresses bei Kindern mit der
Diagnose ADHS und verglichen die Werte mit denen einer Kontrollgruppe.
Die mittleren Spiegel der Superoxiddismutasen, Glutathionperoxidasen,
Glutathiontransferasen und Katalasen waren bei den ADHS-Kindern
signifikant niedriger im Vergleich zur Kontrollgruppe...weiter
Vitamin C vorteilhaft bei Typ-2-Diabetes
Indische Forscher untersuchten, inwieweit eine
Vitamin-C-Supplementierung parallel zu einer Metformin-Therapie
verschiedene Laborparameter bei Diabetes mellitus beeinflusst.
Untersucht wurden der Nüchternblutzucker, die Glucosekonzentration nach
den Mahlzeiten sowie die Konzentration von HbA1c...weiter
Vitamin B1 und B6 vermindern Glykation
Es ist schon lange bekannt, dass eine fortgeschrittene Glykation für die
Entstehung und das Voranschreiten diabetischer Folgeerkrankungen eine
zentrale Rolle spielt. Bisher gab es kaum Erkenntnisse über die
Glykation der DNA. Türkische Wissenschaftler untersuchten die
DNA-Glykation bei Diabetes-Patienten...weiter |