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DCMS-NEWS

Ausgabe: Februar 2012/ 1

Themen:




 

Aktuelles

 

S c h m e r z

Neue Erkenntnisse: Mikronährstoffmedizin bei Schmerz

Ein akuter Schmerz hat eine wichtige biologische Funktion, da er ein Warnsignal für eine körperliche Störung ist. Nach Beseitigung der Ursachen kommt es zu einem raschen Abklingen. Bei chronischen Schmerzen besteht keine eindeutige Korrelation mehr zwischen der Schmerzintensität und dem Ausmaß einer Gewebeschädigung. Es ist sogar möglich, dass keine sichere organische Ursache
Bild: Benjamin Thorn, pixelio.de
erkennbar ist. Der Schmerz hat sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. Nach einer Umfrage der Apotheken-Umschau 2011 leidet jeder achte (13,3 Prozent) unter dauerhaften oder immer wiederkehrenden Schmerzen, die sechs Monate oder länger bestehen. Am häufigsten hierbei sind Rückenschmerzen, gefolgt von Kniebeschwerden und Schmerzen im Schulter-Nackenbreich. Häufige Ursachen von Schmerzen sind Arthrosen, rheumatoide Arthritis, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Fibromyalgie, Neuralgien, Multiple Sklerose und vieles mehr.
Bei der Behandlung chronischer Schmerzen steht natürlich eine sachgerechte Analgetika-Therapie im Vordergrund; zu den ergänzenden Maßnahmen gehört auch eine Therapie mit Mikronährstoffen. Mikronährstoffe können z.B. die Entzündungsaktivität vermindern, wodurch Schmerzmittel eingespart werden können, B-Vitamine sind bei vielen neuropathischen Schmerzen von Nutzen. In den letzten zwei bis drei Jahren sind über die Zusammenhänge „Schmerz und Mikronährstoffe“ wieder verschiedene Fachartikel mit interessanten Feststellungen und Ergebnissen publiziert worden...weiter

A m i n o s ä u r e n

Aminosäuren in der Orthomolekularen Medizin

Zu den Mikronährstoffen gehören neben den Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren auch die Aminosäuren. Aminosäuren sind nicht nur Proteinbausteine, sondern haben darüber hinaus verschiedene weitere Funktionen, z.B. sind sie Ausgangssubstanz für die Bildung wichtiger Stoffwechselprodukte wie Glutathion, Kreatin, Carnitin, Kollagene etc.

Einige Aminosäuren wie z.B. Glutaminsäure und Glycin sind Neurotransmitter im ZNS, andere wie Tryptophan und Tyrosin sind Vorstufen für die Neurotransmitterbildung. Eine gute oder schlechteVersorgung mit diesen Aminosäuren kann

 
Bild: Archiv

deshalb die psychische Befindlichkeit und auch die Hirnleistungsfähigkeit beeinflussen. Aminosäuren wirken auch als Regulatormoleküle im Stoffwechsel - so ist die verzweigtkettige Aminosäure Leucin ein wichtiger anaboler Signalgeber für die Proteinsynthese. Deshalb werden die verzweigtkettigen Aminosäuren, zu denen Isoleucin, Leucin und Valin gehören,  gerne zur Verbesserung des Muskelstoffwechsels beim Sport eingesetzt. Auch für die Erholungsphase nach Operationen können die verzweigtkettigen Aminosäuren von Nutzen sein...weiter


S t u d i e n

Antioxidantienstatus bei ADHS
Wissenschaftler der Ain Shams University untersuchten verschiedene Parameter des oxidativen Stresses bei Kindern mit der Diagnose ADHS und verglichen die Werte mit denen einer Kontrollgruppe. Die mittleren Spiegel der Superoxiddismutasen, Glutathionperoxidasen, Glutathiontransferasen und Katalasen waren bei den ADHS-Kindern signifikant niedriger im Vergleich zur Kontrollgruppe...
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Vitamin C vorteilhaft bei Typ-2-Diabetes
Indische Forscher untersuchten, inwieweit eine Vitamin-C-Supplementierung parallel zu einer Metformin-Therapie verschiedene Laborparameter bei Diabetes mellitus beeinflusst. Untersucht wurden der Nüchternblutzucker, die Glucosekonzentration nach den Mahlzeiten sowie die Konzentration von HbA1c...
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Vitamin B1 und B6 vermindern Glykation
Es ist schon lange bekannt, dass eine fortgeschrittene Glykation für die Entstehung und das Voranschreiten diabetischer Folgeerkrankungen eine zentrale Rolle spielt. Bisher gab es kaum Erkenntnisse über die Glykation der DNA. Türkische Wissenschaftler untersuchten die DNA-Glykation bei Diabetes-Patienten...
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