Burn-out –
eine Erkrankung mit hohem finanziellen Verlust für die Betriebe
Unternehmer sollten mehr auf Prophylaxe Wert
legen
Trotz stetig sinkender Krankheitstage ist die Zahl der
psychischen Erkrankungen in Deutschland seit den 90er Jahren um 28
Prozent gestiegen. Mit einem Anteil von 11,1 Prozent ist bereits
jede dritte Krankschreibung psychisch bedingt. Lt. Aussage der
Barmer Ersatzkasse 2004 verursachen psychische Erkrankungen mit
durchschnittlich 26,3 Tagen Ausfall pro Erkrankung die längsten
Fehlzeiten.
Grenzt man den Kreis der psychisch Erkrankten weiter ein und
blickt man auf die Zahlen von Burn-out, werden die Ausfallzeiten
noch größer: durchschnittlich 30,4 Kalendertage im Jahr lt.
Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der volkswirtschaftliche
Schaden durch Stress und Überforderung am Arbeitsplatz wird in
Europa und Nordamerika auf 88 Milliarden Euro geschätzt. |
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Bild:
János Gehring, fotolia.de |
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Die Gründe für die langen Fehlzeiten bei Burn-out liegen auf der
Hand: Das Burn-out-Syndrom geht mit den verschiedensten
körperlichen und psychischen Symptomen einher, die erst einmal als
solche erkannt und auskuriert werden müssen, wie langandauernder
Erschöpfungszustand, Depressionen, Angstzustände,
Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Herzbeschwerden,
Magen-Darm-Probleme etc. |
Der Kreis der Betroffenen, die sich ausgebrannt fühlen und mit der
Diagnose Burn-out nach Hause geschickt werden, ist groß und liegt nach
Schätzungen bei 10 Prozent aller Deutschen. Prinzipiell ist jeder
gefährdet, der an sich selbst zu hohe Anforderungen stellt, denen er
aus verschiedensten Umständen momentan nicht gewachsen ist.
Mitarbeiter, die für sich selbst und andere eine hohe Verantwortung
tragen, sind besonders betroffen, insbesondere Manager und
Führungskräfte.
Burn-out ist keine Erkrankung, die plötzlich, von einem Tag auf den
anderen, auftritt – vielmehr beginnt sie schleichend, und es kann bis
zu neun Monaten dauern, bis sie diagnostiziert und behandelt wird.
Meistens ist es dann so spät, dass der völlige Erschöpfungszustand
eingetreten ist und eine aufwendige und langwierige Behandlung
bevorsteht.
Fällt ein qualifizierter Mitarbeiter dann aus, ist der finanzielle
Aufwand eines Betriebes in der Regel sehr hoch, und die Kosten
summieren sich sehr schnell: schlimmstenfalls 6-wöchige
Lohnfortzahlungskosten, zusätzliche Aufwendungen für Personalersatz
und Einarbeitung; dazu können Know-how-Verlust, Produktionsausfall,
Lösung von langjährigen Kundenbindungen, Auftragsverzögerungen,
Auftragsrücknahmen etc. kommen.
Berücksichtigt man noch das Verhalten des Burn-out-Betroffenen im
Unternehmen noch während der Zeit, in der die Krankheit noch nicht als
solche erkannt und behandelt wurde, kann ein Burn-out einem
Unternehmen erheblichen Schaden zufügen - nämlich dann, wenn der
Mitarbeiter unkonzentriert und gereizt ist, die Fehlerquote hoch, sich
Gleichgültigkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitern breit macht,
dadurch Aufträge platzen und das Betriebsklima leidet.
Selbst für ein gut gehendes Unternehmen kann ein solcher Fall dann zu
einem Problem werden.
Bei vielen Burn-out-Betroffenen liegen bestimmte Charakterzüge
zugrunde: Ehrgeiz, Rivalitätsgedanken, Ungeduld, fehlendes rationales
Zeitgefühl u.a.
Demgegenüber stehen unternehmensbedinge Ursachen wie Unterforderung
und Überforderung einzelner Mitarbeiter, fehlende Transparenz, Entzug
von Handlungsspielräumen, mangelnder Arbeitsschutz, unzureichende
Schulungen etc.
Der „Burn-out-Boom“ macht auch ein Umdenken der Unternehmer
erforderlich. Es lohnt sich, betriebsbedingten Störfeldern und
Strukturen rechtzeitig auf die Schliche zu kommen, die Mitarbeiter zu
motivieren und „ein Auge“ auf sie zu werfen, um eine solche Erkrankung
rechtzeitig abzufangen.
Für viele Unternehmen rechnen sich sogar unter dem Strich
prophylaktische Maßnahmen, um Burn-out im eigenen Betrieb vorzubeugen
und um die Belastungsfähigkeit der Mitarbeiter zu steigern.
Eine bewährte Methode zur Verbesserung des Gesundheitszustandes ist
eine Therapie mit Mikronährstoffen. Eine Vitalstofftherapie – richtig
angewandt - kann den Energiestoffwechsel verbessern, die Stimmungslage
optimieren und das Immunsystem stärken. Grundlage hierzu ist immer
eine gezielte Blutanalyse, um herauszufinden, welche Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren dem Stoffwechsel fehlen.
Das Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie hat
sich auf individuelle Mikronährstoffanaysen und deren Interpretationen
spezialisiert und bietet den Unternehmern die Möglichkeit an, für ihre
Mitarbeiter ein Burn-out-Screening durchzuführen – eine sinnvolle
Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter, nicht nur, um ein
Burn-out möglichst abzuwenden, sondern auch, um die Leistungsfähigkeit
erheblich zu steigern.
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