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Allergien werden zunehmen
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Bild: Rosel
Eckstein, pixelio.de |
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Ein
Forscherteam von der technischen Universität München hat in 13 Ländern
Langzeitmessungen zur Pollenbelastung durchgeführt. Von der
Pollenbelastung sind die Städte besonders betroffen. Der Zuwachs der
Pollenmenge in den Städten beträgt derzeit rund drei Prozent pro Jahr.
Die Wissenschaftler wiesen allerdings darauf hin, dass für die
Allergiebelastung die Menge der Pollen nicht alleine entscheidend ist;
vielmehr sei der Blütenstaub Träger für allergiefördernde Substanzen.
Bereits im Februar 2012 wurden die Ergebnisse einer FORSA-Umfrage
publiziert. 27 Prozent aller Männer und 39 Prozent aller Frauen gaben
an, Allergiker zu sein; das entspricht rund 25 Mio. Menschen und damit
fast einem Drittel der Gesamtbevölkerung.
Die allergische Reaktionsbereitschaft wird auch durch den
Mikronährstoffstatus bestimmt.
Dazu im Folgenden einige Erkenntnisse aus Studien, die in den letzten
Monaten publiziert wurden.
Zunehmend wird deutlich, dass die Vitamin-D-Versorgung auch für die
Entstehung allergischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt. Vitamin
D ist an der Immunpathogenese der Neurodermitis und anderer allergischer
Hauterkrankungen beteiligt.
Wissenschaftler aus dem Iran konnten bei Patienten mit Heuschnupfen eine
höhere Prävalenz eines schweren Vitamin-D-Mangels im Vergleich zur
Normalbevölkerung nachweisen. Die Wissenschaftler empfehlen die
Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels bei Patienten mit Heuschnupfen...weiter
Übergewicht bei Kindern – oft fehlen wichtige Mikronährstoffe
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Nach einer Statistik der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung leidet ca. ein Drittel
der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter Übergewicht. Rund
750.000 Kinder müssen nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts
gar als adipös eingestuft werden. Für die übergewichtigen Kinder und
Jugendlichen besteht schon in jungen Jahren ein erhöhtes Risiko für
Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Gelenkerkrankungen etc.
Dazu kommen die psychischen Probleme: Hänseleien in der Schule,
Mobbing der Nachbarschaftskinder etc. - daraus folgen nicht selten
Depressionen und sozialer Rückzug...weiter |
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Bild:
Antitwitter, pixelio.de |
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S t u d i e n
Folsäure- und B12-Mangel als Ursache der Polyneuropathie
Immer wieder erscheinen in der Fachliteratur Fallbeispiele von
Patienten, bei denen ein Vitamin-Mangel als Ursache einer
Polyneuropathie gefunden wurde.
Italienische Wissenschaftler berichteten von zwei Patienten, die einen
Vitamin-B12-Mangel mit den klinischen Symptomen einer sensorischen
axonalen Neuropathie aufwiesen. Durch eine Vitamin-B12-Therapie konnten
die Symptome der Neuropathie vollständig behoben werden.
Referenz:
Muscle & Nerv: Reversible isolated sensory axonal neuropathy due to
cobalamin deficiency; Volume 45, Issue 3
Folsäuretherapie bessert Polyneuropathie
Japanische Wissenschaftler der Universität von Nagoya berichteten über
eine Frau, die infolge einer Alkoholabhängigkeit eine schwere
Polyneuropathie entwickelte. Es wurden eine axonale Polyneuropathie
sowie eine makrozytere Anämie und eine Dysfunktion der Leber
diagnostiziert. Bezüglich der Vitamine zeigten sich verminderte
Folsäurespiegel, während die Vitamine B1, B2 und B12 im Normbereich
lagen. Durch eine Therapie mit Folsäure wurde eine Besserung der
Neuropathie-Symptome erreicht. Die Autoren der Studie empfehlen die
Bestimmung der Folsäure bei Patienten mit chronischem Alkoholismus,
außerdem solle ein Folsäuremangel in die Differenzialdiagnose der
Neuropathie mit einbezogen werden.
Referenz:
Koike H et al.: The significance of folate deficiency in alcoholic and
nutritional neuropathies: Analysis of a case; Nutrition 2012 Mar 27
W e i t e r e S t u d i e n
Aminosäuren als Stoffwechselmarker
US-Wissenschaftler untersuchten bei Teilnehmern der Framingham Heart
Study und der Malmö Diet and Cancer Study 45 verschiedene
Stoffwechselprodukte und bewerteten deren Bedeutung für
cardiometabolische Erkrankungen. Sie konnten beobachten, dass
verschiedene Stoffwechsel-Risikofaktoren wie Übergewicht,
Insulinresistenz, Bluthochdruck etc. mit Veränderungen verschiedener
Stoffwechselparameter assoziiert waren...weiter
Vitamin C und Blutdruck
In einer Metaanalyse untersuchten amerikanische und spanische
Wissenschaftler den Einfluss der Vitamin-C-Aufnahme auf den Blutdruck.
Dazu wurden Studien von 1966 bis 2011 unter Berücksichtigung bestimmter
Qualitätskriterien ausgewertet...weiter
Vegane Ernährung und Vitamin B12
Polnische Wissenschaftler untersuchten die Entwicklung der
Vitamin-B12-Konzentration bei Umstellung einer Mischkost auf vegane
Ernährung. Dazu wurden 20 gesunde Erwachsene, die auf eine vegane
Ernährung umstellten, über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet...weiter
Vitamin C schützt vor kognitivem
Abbau
In einem Übersichtsartikel des Vanderbilt University Medical Centers
wurde eine Bewertung über die Vitamin-C-Aufnahme und das Risiko für
neurodegenerative Erkrankungen vorgenommen. Obwohl die Studien ganz
unterschiedlich konzipiert waren, ist davon auszugehen, dass die
Aufrechterhaltung gesunder Vitamin-C-Spiegel einen protektiven Effekt
gegen kognitiven Abbau im Alter und gegen morbus Alzheimer haben...weiter
S c h w e r m
e t a l l e
Fördert Aluminium Brustkrebs?
Polnische Wissenschaftler untersuchten die Konzentration von Metallen in
16 Brustgewebeproben gesunder Probandinnen und in 67 Brustkrebsproben.
In den Brustkrebsproben wurden signifikant höhere Konzentrationen von
Cadmium und Aluminium nachgewiesen als in den Proben der Kontrollgruppe,
so dass ein möglicher Zusammenhang zwischen den Metallen und Brustkrebs
zumindest nahe liegt...weiter
Bleistaub fördert Gewalttätigkeit
Wissenschaftler der Tulane University und Colorado State University
haben untersucht, inwieweit eine Bleibelastung in der Kindheit die
Gewaltbereitschaft in späteren Jahren erhöht...weiter
Veränderte Laborwerte nach Amalgamentfernung
Wissenschaftler aus Norwegen untersuchten vor und nach
Amalgamentfernungen aus Zähnen die Konzentration verschiedener
Entzündungsmarker im Blutserum, z.B. GM-CSF, IL6, IL-2R, IFN-Alpha, IL-7
etc. Nach der Entfernung der Amalgamfüllungen konnte nach einigen
Monaten eine Verminderung der Konzentration von TH1-typischen
Entzündungsmarkern festgestellt werden...weiter
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